Eine Firmenwebsite schafft den Überblick. Eine Landingpage vertieft ein bestimmtes Angebot für eine bestimmte Zielgruppe. Sie können beides unter derselben Domain nutzen. Entscheidend ist, ob Besucher ihre Frage wiederfinden und verstehen, was der nächste Schritt für sie bringt.
Prüfen Sie den Übergang von der Anzeige zur Seite
Eine Anzeige verspricht einen Vergleich für ein bestimmtes Vorhaben. Nach dem Klick sieht der Besucher eine allgemeine Firmenvorstellung mit vielen Leistungen. Das Angebot ist irgendwo vorhanden, muss aber erst gesucht werden.
Öffnen Sie Anzeige und Zielseite nebeneinander. Markieren Sie das versprochene Anliegen, die angebotene Hilfe und die nächste Aktion. Finden Sie diese drei Punkte auf der Zielseite direkt wieder? Wenn ja, kann die bestehende Leistungsseite genügen. Wenn die Seite ein anderes Anliegen verfolgt, ist ein eigener Einstieg sinnvoll. Der Seitentyp folgt dieser Aufgabe, nicht umgekehrt.
Wann brauchen wir eine Firmenwebsite, wann eine Landingpage?
Beginnen Sie mit Ihrem Vorhaben. Sie müssen sich nicht für alle künftigen Projekte auf einen einzigen Seitentyp festlegen.
| Ihr Vorhaben | Passender Einstieg |
|---|---|
| Sie möchten Ihre Firma und mehrere Leistungen erklären. | Eine Firmenwebsite mit klaren Leistungsseiten. |
| Sie bewerben ein bestimmtes Angebot für eine Zielgruppe. | Eine passende Leistungsseite oder eine eigene Landingpage. |
| Ihre Website ist gut, aber eine neue Kampagne hat ein anderes Ziel. | Eine ergänzende Landingpage im bestehenden Auftritt. |
| Es kommen Anfragen, doch niemand führt sie verlässlich weiter. | Zuerst die Übergabe und Bearbeitung prüfen. |
Eine Homepage ist die Startseite eines Webauftritts. Eine einzelne Webseite ist eine Seite darin. Mit «Landingpage» meinen wir hier eine gezielt für ein Angebot gestaltete Zielseite. Technisch kann ein Besucher auch auf einer normalen Leistungsseite landen.
Was muss eine Kampagnenseite leisten?
Wer eine Anzeige für einen konkreten Service anklickt, sollte dieses Angebot auf der Zielseite wiederfinden. Eine allgemeine Startseite mit vielen gleichwertigen Themen kann die Orientierung erschweren.
Eine hilfreiche Seite beantwortet vier Fragen:
- Passt das zu mir? Zielkunde und Anliegen sind sofort erkennbar.
- Was bekomme ich? Leistung, Ergebnis des nächsten Schritts und wichtige Grenzen werden konkret.
- Warum kann ich dem Anbieter vertrauen? Firmenangaben und nachprüfbare Beispiele helfen bei der Einordnung.
- Wie geht es weiter? Eine verständliche Aktion erklärt, was nach dem Klick oder Absenden passiert.
Google Ads berücksichtigt Relevanz und Nutzen der Zielseite in der Diagnose der Anzeigenqualität. Ein guter Diagnosewert ersetzt jedoch weder passende Anfragen noch einen tatsächlichen Auftrag.
Wie sieht das für ein Beratungsteam aus?
Ein Planungsbeispiel: Ein Beratungsteam bietet mehrere Leistungen an. Auf der Firmenwebsite finden Besucher das Unternehmen, die einzelnen Themen und Kontaktmöglichkeiten. Eine Kampagne bewirbt zusätzlich einen bestimmten Beratungsanlass.
Die Kampagne führt auf die dazu passende Seite. Dort erklärt das Team den Anlass, beantwortet die wichtigsten Fragen und bietet eine kurze Orientierungshilfe an. Wer danach ein Gespräch wünscht, kann freiwillig eine Anfrage senden.
Diese Anfrage wird mit ihrem Anliegen an die vereinbarte Stelle übergeben. Eine verantwortliche Person übernimmt. Ob dafür bereits vorhandene Formulare und ein CRM genügen oder eine Verbindung ergänzt werden muss, wird vor der Umsetzung geklärt.
Das Beispiel zeigt einen möglichen Ablauf. Es behauptet keine erreichten Kundenzahlen oder eine bereits eingerichtete Integration.
Reicht unsere vorhandene Seite? Fünf Fragen vor dem Neubau
- Angebot: Beantwortet die Seite genau das Anliegen, das wir bewerben?
- Vertrauen: Sind Leistung, Anbieter und echte Belege verständlich sichtbar?
- Bedienung: Funktioniert der nächste Schritt auf dem Smartphone und mit der Tastatur?
- Übergabe: Kommt eine freigegebene Anfrage mit dem nötigen Kontext bei der zuständigen Person an?
- Auswertung: Können wir eine Anfrage von einem passenden Gespräch und einem Auftrag unterscheiden?
Wenn nur ein Punkt fehlt, kann eine gezielte Verbesserung genügen. Wenn sich Angebot oder Zielgruppe deutlich unterscheiden, planen Sie dafür einen eigenen Einstieg. Kopieren Sie nicht für jede kleine Suchwortvariante dieselbe Seite.
Für verständliche Formulare empfiehlt das W3C klare Angaben zu Pflichtfeldern und erwarteten Eingaben. Google empfiehlt eigenständige, hilfreiche Inhalte für die tatsächlichen Leser. Diese Grundlagen gelten für beide Seitentypen.
Was gehört ins Budget und in die Abnahme?
Vergleichen Sie denselben Leistungsumfang: Konzeption, Texte, Belege, Gestaltung, technische Umsetzung, benötigte Verbindungen und Tests. Dazu kommen die vereinbarten laufenden Kosten für Betrieb und Pflege. Wenige sichtbare Seiten bedeuten nicht automatisch wenig Arbeit.
Legen Sie vor dem Start fest, welche Leistung verständlich werden soll und welche Aktion funktionieren muss. Prüfen Sie bei einer ausdrücklich freigegebenen Anfrage den tatsächlichen Eingang im Zielsystem. Eine Bestätigungsseite allein belegt ihn nicht. Für die spätere Bewertung zählen die passenden Gespräche und Aufträge ebenso wie Formularzahlen.
Wie gehen wir den nächsten Schritt an?
Halten Sie Zielkunden, Angebot und Anfrageweg in der Briefing-Vorlage fest. Offene Fragen dürfen offen bleiben. Die Anleitung zum Website-Briefing hilft beim Ausfüllen.
Mit Webdesign von AgenticIT verbinden wir Auftritt, Inhalte und den vereinbarten Anfrageweg. Der Marketing-Setup-Check unten hilft Ihnen zuerst einzuordnen, wo Sie ansetzen sollten.